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Landtagswahlen...

Schleswig-Holstein

Land Schleswig-Holstein (4 Stimmen im Bundesrat)

 

CDU

SPD

FDP

GRÜ

Linke.

SSW

PIR

NPD

2012

30.8

30.4

8.2

13.2

2.2

4.6

8.2

0.7

2009

31.5

25.4

14.9

12.4

6.0

4.3

1.8

0.9

2005

40.2

38.7

6.6

6.2

-.-

3.6

-.-

1.9

2000

35.2

43.1

7.6

6.2

 

4.1

 

DVU

1996

37.2

39.8

5.7

8.1

 

2.5

 

4.3

1992

33.8

46.2

5.6

4.9

 

1.9

 

6.3

1988

33.3

54.8

4.4

2.9

 

1.7

 

-.-

1987

42.6

45.2

5.2

3.9

 

1.5

 

-.-

1983

49.0

43.7

2.2

3.7

 

1.3

 

-.-

1979

48.3

41.7

5.7

2.4

 

1.4

 

-.-

1975

50.4

40.1

7.1

-.-

 

1.4

 

-.-

1971

51.9

41.0

3.8

-.-

 

1.4

 

NPD

1967

46.0

39.4

5.9

-.-

 

1.9

 

5.8

1962

45.0

39.2

7.9

GB-BHE

 

2.3

 

-.-

1958

44.4

35.9

5.4

6.9

 

2.8

 

DP

1954

32.2

33.2

7.5

14.0

 

3.5

 

5.1

1950

19.8

27.5

7.1

23.4

 

5.5

 

9.6

1947

34.1

43.8

5.0

-.-

 

9.3

 

-.-

GB-BHE = Gesamtdeutscher Bund/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten; DP = Deutsche Partei

Koalition aus CDU und FDP. Ministerpräsident ist Peter Harry Carstensen, CDU

 

Sitzverteilung

 

CDU

SPD

FDP

GRÜ

Linke.

SSW

PIR

DVU

2012

-

-

-

-

-

-

-

-

2009

34

25

15

12

5

4

-

-

2005

30

29

4

4

-

2

 

-

2000

33

41

7

5

-

3

 

-

1996

30

33

4

6

-

2

 

-

1992

32

45

5

-

-

1

 

6

 

Einzelergebnisse aus den Wahlkreisen von Schleswig-Holstein können heruntergeladen werden:

- Erststimmen-Ergebnisse 2000 (24 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1988 - 2000 (33 KB/PDF)

Neue Wahlkreiszuschnitte ab 2005:

- Erststimmen-Ergebnisse 2000 - 2009 (25 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 2000 - 2009 (25 KB/PDF)

Neue Wahlkreiszuschnitte ab 2012:

- Erststimmen-Ergebnisse 2000 - 2009 (19 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 2000 - 2009 (19 KB/PDF)

 

Schleswig-Holstein

Nach der Uwe-Barschel-Affäre, die am Wahlabend im Herbst 1987 aufflog, kam es im Frühjahr 1988 zu Neuwahlen zum Landtag, die der SPD-Politiker Björn Engholm mit einem deutlichen Ergebnis für sich entschied. Im Frühjahr 1991 wurde Björn Engholm Nachfolger im Amt des SPD-Bundesvorsitzenden in Nachfolge von Dr. Hans-Jochen Vogel. Sein Amt als Ministerpräsident in Schleswig-Holstein behielt er inne.

Im Frühjahr 1993 geriet die Barschel-Affäre erneut in die Schlagzeilen, und Engholm mußte zugeben, daß er bereits eine Woche eher von den Machenschaften Barschels erfahren hatte, als er bis dahin zugegeben hatte. Unter steigendem öffentlichen Druck, der auch durch eine Barzahlung des schleswig-holsteinischen Innenministers Jansen an Rainer Pfeiffer, eine der Schlüsselfiguren der Affäre, ausgelöst wurde, trat Björn Engholm von allen Ämtern zurück. Nachfolgerin wurde Heide Simonis.

Bei der Landtagswahl 2005 kam es zu einem knappen Ergebnis: SPD, Grüne und SSW hätten mit einer Stimme Mehrheit regieren können. Bei den Wahlen der Ministerpräsidentin fiel Heide Simonis jedoch mehrfach durch und erklärte schließlich ihren Verzicht auf das Amt. CDU und SPD bildeten eine große Koalition unter dem CDU-Politiker Peter Harry Carstensen.

Im Jahr 2009 zerbrach das Bündnis an dem Streit um die bankrotte HSH-Nordbank. Es kam zu Neuwahlen, bei denen durch die Regelung zur Begrenzung der Ausgleichsmandate CDU und FDP die Mehrheit der Mandate im Landtag bekamen, obwohl sie weniger Stimmen als die Oppositionsparteien hatten. Inzwischen hat das Landesverfassungsgericht die Korrektur des Wahlrechts bis zum Frühjahr 2011 und die Wiederholung der Landtagswahl bis zum Herbst 2012 angeordnet.

Wahlsystem

Seit dem Jahr 2000 wird in Schleswig-Holstein mit dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Mit den Erststimmen wird der Kandidat im Wahlkreis bestimmt, mit den Zweitstimmen, die auch über die Zusammensetzung des Landtages entscheiden, werden die Landeslisten der Parteien gewählt. Die Besonderheit in Schleswig-Holstein ist der Südschleswigsche Wählerverband (SSW, die Vertretung der dänischen Minderheit), der bislang von der 5%-Hürde befreit ist.