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Landtagswahlen...

Sachsen-Anhalt

Land Sachsen-Anhalt (4 Stimmen im Bundesrat)

 

CDU

Linke.

SPD

FDP

GRÜ

DVU

2006

36.2

24.1

21.4

6.7

3.6

3.0

2002

37.3

20.4

20.0

13.3

2.0

0.8

1998

22.0

19.6

35.9

4.2

3.2

12.9

1994

34.4

19.9

34.0

3.6

5.1

-.-

1990

39.0

12.0

26.0

13.5

5.3

-.-

Die CDU regiert in einer großen Koalition mit der SPD. Ministerpräsident ist Wolfgang Böhmer, CDU

Bevor in der DDR die Bundesländer wieder abgeschafft wurden, fanden in den Ländern noch einmal Landtagswahlen ab. Später wurden die Bundesländer aufgelöst und durch die Bezirke ersetzt. Das Ergebnis der ersten und letzten Wahl nach dem Zweiten Weltkrieg lautet:

 

SED

LDPD

CDUD

VdgB

1946

45.8

29.9

21.8

2.5

LDPD = Liberal-Demokratische Partei Deutschlands; VdgB = Verein der gegenseitigen Bauernhilfe

 

Einzelergebnisse aus den Wahlkreisen von Sachsen-Anhalt können heruntergeladen werden:

- Erststimmen-Ergebnisse 1990 - 1998 (31 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1990 - 1998 (32 KB/PDF)

- Erststimmen-Ergebnisse 1994 - 2002 (30 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1994 - 2002 (34 KB/PDF)

Für die Wahl 2002 wurden die Wahlkreise neu zugeschnitten. Bis ins Jahr 1994 sind Umrechnungen erhältlich, sie werden auch hier zum Herunterladen bereitgestellt.

- Erststimmen-Ergebnisse 1998 - 2006 (29 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1994 - 2006 (33 KB/PDF)

Auch für die Wahl 2006 wurden die Wahlkreise erneut neu zugeschnitten. Bis ins Jahr 1994 sind Umrechnungen für die Zweitstimmen erhältlich (Erststimmen bis 1998), sie werden auch hier zum Herunterladen bereitgestellt.

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Sachsen-Anhalt

Der Wähler in Sachsen-Anhalt ist sehr launisch, was sich in den Wahlergebnissen zeigt, und im Vorfeld der Wahlen plagten sich die Wahlforscher mit dem Umstand herum, daß Prognosen in diesem Bundesland sehr schwierig sind.

Erster Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt war der CDU-Politiker Gerd Gies, der 1991 zurücktreten mußte, nachdem öffentlich wurde, daß er versucht habe, Mitglieder der CDU mit Stasi-Vorwürfen unter Druck zu setzen. Sein Nachfolger wurde der »West-Import« Werner Münch, der wiederum ebenfalls noch in der ersten Wahlperiode wegen des Vorwurfs zurücktreten mußte, daß er und weitere westdeutsche Minister sich bereichert hätten. Ein Antrag, den Landtag aufzulösen, wurde durch die CDU abgelehnt, und so wurde Christoph Bergner im Dezember 1993 der dritte Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt innerhalb der ersten Wahlperiode.

Die Landtagswahl 1994 ging knapp aus, und der SPD-Politiker Reinhard Höppner gründete eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Duldung der PDS. Als bei der Landtagswahl 1998 die Grünen den Wiedereinzug in den Landtag verpaßten, eine Einigung zwischen SPD und CDU auf eine Koalition nicht möglich war, regierte Reinhard Höppner erneut an der Spitze einer Minderheitsregierung unter Duldung der PDS.

2002 brach die SPD dramatisch ein, und so wurde Wolfgang Böhmer neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt an der Spitze einer CDU/FDP-Koalition.