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Landtagswahlen...

Sachsen

Land Sachsen (4 Stimmen im Bundesrat)

 

CDU

Linke.

SPD

GRÜ

FDP

NPD

REP

2009

40.2

20.6

10.4

6.4

10.0

5.6

0.2

2004

41.1

23.6

9.8

5.1

5.9

9.2

-.-

1999

56.9

22.2

10.7

2.6

1.1

1.4

1.5

1994

58.1

16.5

16.6

4.1

1.7

-.-

1.3

1990

53.8

10.2

19.1

5.6

5.3

-.-

-.-

CDU und FDP bilden eine Koalition. Ministerpräsident ist Stanislaw Tillich, CDU

 

Sitzverteilung im Landtag:

 

CDU

Linke.

SPD

GRÜ

FDP

NPD

Gesamt

2009

58

29

14

9

14

8

132

2004

55

31

13

6

7

12

124

1999

76

30

14

-

-

-

120

1994

77

21

22

-

-

-

120

 

Bevor in der DDR die Bundesländer wieder abgeschafft wurden, fanden in den Ländern noch einmal Landtagswahlen ab. Später wurden die Bundesländer aufgelöst und durch die Bezirke ersetzt. Das Ergebnis der ersten und letzten Wahl nach dem Zweiten Weltkrieg lautet:

 

SED

LDPD

CDUD

VdgB

1946

49.1

24.7

23.3

1.7

LDPD = Liberaldemokratische Partei Deutschlands; VdgB = Verein der gegenseitigen Bauernhilfe

 

Einzelergebnisse aus den Wahlkreisen von Sachsen können heruntergeladen werden:

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1990 (30 KB/PDF)

- Erststimmen-Ergebnisse von 1994 und 1999 (30 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse von 1994 und 1999 (31 KB/PDF)

- Erststimmen-Ergebnisse von 2004 - 2009 (27 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse von 1999 - 2009 (32 KB/PDF)

Anmerkung: Bei der Landtagswahl 1994 wurde die Zahl der Wahlkreise von 80 auf 60 Wahlkreise reduziert. Zur Landtagswahl 2004 wurden die Wahlkreise neu zugeschnitten, jedoch ohne die Wahlkreise zu reduzieren. Umrechnungen bei den Zweitstimmen 1999 sind erhältlich und werden auch hier veröffentlicht werden.

 

Sachsen

Nach der Wiedergründung des Landes Sachsen wurde bei den ersten Landtagswahlen im Jahr 1990 die CDU mit absoluter Mehrheit Wahlsieger. Da Sachsen ursprünglich als Bundesland mit starker SPD-Tradition galt, überraschte das Wahlergebnis die Beobachter in seiner Eindeutigkeit.

Der CDU-Politiker Kurt Biedenkopf, ein »West-Import«, wurde Ministerpräsident des Landes und blieb dies bis zur seiner Ablösung im Jahr 2003 durch Georg Milbradt, der als ehemaliger Stadtkämmerer der Stadt Münster ebenfalls ein Politiker aus dem Westen Deutschlands ist.

Bei der Landtagswahl am 19. September 2004 brach die CDU dramatisch ein und fiel um 15.8 Prozentpunkte ein. Die SPD verlor erneut Prozentpunkte und brachte es nur auf ein einstelliges Ergebnis. Die NPD konnte stark zulegen und ist zum ersten Mal in einem ostdeutschen Landtag vertreten.

Bei den Landtagswahlen 2009 konnte die FDP deutlich zulegen, so daß es für eine Koalition mit der CDU reichte. Stanislaw Tillich folgte Georg Milbradt im Amt des Ministerpräsidenten und regiert in einer Koalition mit der FDP.