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Landtagswahlen...

Rheinland-Pfalz

Land Rheinland-Pfalz (4 Stimmen im Bundesrat)

 

SPD

CDU

FDP

GRÜ

Linke.*

FWG

REP

2011

35.7

35.2

4.2

15.4

3.0

2.3

0.8

2006

45.6

32.8

8.0

4.6

2.5

1.5

1.7

2001

44.7

35.3

7.8

5.2

-.-

2.5

2.4

1996

39.8

38.7

8.9

6.9

 

-.-

3.5

1991

44.8

38.7

6.9

6.5

   

2.0

1987

38.8

45.1

7.3

5.9

   

 

1983

39.6

51.9

3.5

4.5

   

 

1979

42.3

50.1

6.4

-.-

   

 

1975

38.5

53.9

5.6

 

   

 

1971

40.5

50.0

5.9

 

   

NPD

1967

36.8

46.7

8.3

 

   

6.9

1963

40.7

44.4

10.1

 

 

DRP

 

1959

34.9

48.4

9.7

 

 

5.1

 

1955

31.7

46.8

12.7

 

 

 

 

1951

34.0

39.2

16.7

KPD

 

 

 

1947

34.3

47.2

9.8

8.7

 

 

 

Die SPD regiert in einer Koalition mit den Grünen . Ministerpräsidentin ist Malu Dreyer, SPD

Ergebnis Linke. von 2006 = Ergebnis der WASG.

Die Wahlbeteiligung lag bei 61.8% und ist im Vergleich zu 2006 (58.2%) leicht gestiegen, erreichte jedoch nicht den Wert von 2001 (62.1%) oder gar 1996 (70.8%).

 

Einzelergebnisse aus den Wahlkreisen von Rheinland-Pfalz können heruntergeladen werden:

- Erststimmen-Ergebnisse 1996 - 2011 (60 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1987 - 2011 (66 KB/PDF)

Rheinland-Pfalz

Rheinland Pfalz ist seit Jahren das einzige Bundesland in Deutschland, in dem eine sozialliberale Koalition regiert. Die CDU-Hochburg fiel im Jahr 1991 an die SPD, nachdem die Regierung Kohl entgegen den Versprechungen vor der Bundestagswahl 1990 die Steuern für die deutsche Einheit doch erhöhte. Für den damaligen Kanzler Kohl war dies eine schwere Niederlage, war er doch selbst über Jahre Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz.

Neben dem Vorwurf der Steuerlüge spielte zudem eine Rolle, daß der populäre Landesvater Bernhard Vogel nach parteiinternen Querelen zurücktrat. Er wurde abgelöst durch Carl-Ludwig Wagner, welcher im Wahlkampf 1991 erklärte, er wolle sich zur Mitte der Wahlperiode vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten um den damaligen CDU-Landesvorsitzenden von Rheinland-Pfalz, Hans-Otto Wilhelm, an seine Stelle treten zu lassen, der zuvor Bernhard Vogel dafür kritisiert hatte, zugleich Parteichef und Ministerpräsident zu sein.

Mit dem Wahlsieg von 1991 wurde der SPD-Politiker Rudolf Scharping Ministerpräsident, der diese Aufgabe an Kurt Beck abgab, als er nach der für die SPD unter seiner Kanzlerkandidatur verlorenen Bundestagswahl 1994 als Oppositionsführer in den Bundestag einzog. Sowohl Beck als auch Scharping haben nie einen Zweifel daran gelassen, die Koalition in Rheinland-Pfalz mit der FDP fortsetzen zu wollen. Seit der Wahl im Jahr 2006 ist Rheinland-Pfalz das einzige Bundesland, in dem die SPD alleine regiert.