Land Nordrhein-Westfalen (6 Stimmen im Bundesrat)

 

CDU

SPD

GRÜ

FDP

Linke.

Piraten

NPD

REP

2010

34.6

34.5

12.1

6.7

5.6

1.5

0.7

0.3

2005

44.8

37.1

6.2

6.2

2.2

-.-

0.9

0.8

2000

37.0

42.8

7.1

9.8

-.-

-.-

0.0

1.1

1995

37.7

46.0

10.0

4.0

-.-

-.-

-.-

0.8

1990

36.7

50.0

5.0

5.8

-.-

-.-

 

-.-

1985

36.5

52.1

4.6

6.0

 

 

 

 

1980

43.2

48.4

3.0

4.9

 

 

 

 

1975

47.1

45.1

-.-

6.7

 

 

 

 

1970

46.3

46.1

-.-

5.5

 

 

 

 

1966

42.8

49.5

-.-

7.4

 

 

 

 

1962

46.4

43.3

-.-

6.8

 

 

 

 

1958

50.5

39.2

-.-

7.1

 

Zentrum

 

 

1954

41.3

34.5

KPD

11.5

 

4.0

 

 

1950

36.9

32.3

5.5

12.1

 

7.5

 

 

1947

37.6

32.0

14.0

5.9

 

9.8

 

 

Die CDU regiert in einer Koalition mit der FDP. Ministerpräsident ist Jürgen Rüttgers, CDU

Anmerkung zur Linken: Ergebnis 2005: WASG, die PDS kam 2005 auf 0.9% und 2000 auf 1.1%.

 

Nordrhein-Westfalen

Das Land Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands. SPD und Grüne regieren seit 1995 in einer Koalition. Vorgänger von Ministerpräsident Peer Steinbrück war Wolfgang Clement, der nach der Bundestagswahl 2002 als Wirtschaftsminister in das Kabinett Gerhard Schröders einzog. Clement selbst übernahm das Amt des Ministerpräsidenten im Vorfeld der Bundestagswahl 1998 von Johannes Rau, der im Mai 1999 zum Bundespräsidenten gewählt wurde.

 

Wahlverfahren in Nordrhein-Westfalen

Das Wahlverfahren in Nordrhein-Westfalen unterscheidet sich von dem in den meisten anderen Bundesländern dadurch, daß die Wähler/innen nur eine Stimme haben. Mit dieser Stimme entscheiden sie gleichzeitig über die Landesliste als auch über den Wahlkreiskandidaten. Während in den meisten anderen Bundesländern mit der Erststimme über den Wahlkreiskandidaten und mit der Zweitstimme über die Landesliste der Partei entschieden wird, entscheiden die Wähler/innen in Nordrhein-Westfalen über Kandidat und Landesliste mit eben nur dieser einen Stimme.

Praktisch bedeutet dies, daß eine Partei in einem Wahlkreis nur dann auf dem Wahlzettel erscheint, wenn sie auch einen Kandidaten im jeweiligen Wahlkreis stellt. Bei der Landtagswahl im am 22. Mai 2005 sind dies 128 Wahlkreise (im Gegensatz zu 151 vor der Verkleinerung des Landtages, die mit der Wahl am 22. Mai in Kraft tritt). Dies ist insbesondere für kleine Parteien schwierig, die nicht nur in jedem Wahlkreis einen Kandidaten aufstellen sollten, sondern auch für jeden Wahlkreisvorschlag 100 gültige Unterschriften sammeln müssen, also Unterschriften von Wahlberechtigten aus dem jeweiligen Wahlkreis.

Schafft es eine Partei nicht, alle Wahlkreise mit Kandidaten abzudecken, gehen für sie die möglichen Stimmen aus dem jeweiligen Wahlkreis auch für das Landesergebnis verloren, denn sie wird auf dem Wahlzettel nicht aufgeführt. Das Landesergebnis setzt sich entsprechend aus den Wahlkreisen zusammen, in denen die jeweilige Partei einen Kandidaten aufstellen konnte.