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Landtagswahlen...

Brandenburg

Land Brandenburg (4 Stimmen im Bundesrat)

 

SPD

Linke.

CDU

GRÜ

FDP

NPD

DVU

2009

33.0

27.2

19.8

5.6

7.2

2.5

1.2

2004

31.9

28.0

19.4

3.6

3.3

-.-

6.1

1999

39.3

23.3

26.6

1.9

1.9

 

5.3

1994

54.1

18.7

18.7

2.9

2.2

 

-.-

1990

38.2

13.4

29.4

6.4

6.6

 

-.-

Koalition aus SPD und Linke. Ministerpräsident ist Matthias Platzeck, SPD

 

Sitzverteilung im Landtag zu Brandenburg:

 

SPD

Linke.

CDU

GRÜ

FDP

DVU

Gesamt

2009

31

26

19

5

7

-

88

2004

33

29

20

-

-

6

88

1999

37

22

25

-

-

5

89

 

Bevor in der DDR die Bundesländer wieder abgeschafft wurden, fanden in den Ländern noch einmal Landtagswahlen ab. Später wurden die Bundesländer aufgelöst und durch die Bezirke ersetzt. Das Ergebnis der ersten und letzten Wahl nach dem Zweiten Weltkrieg lautet:

 

SED

CDUD

LDPD

VdgB

1946

43.9

30.6

20.6

4.9

LDPD = Liberaldemokratische Partei Deutschlands; VdgB = Verein der gegenseitigen Bauernhilfe

 

Einzelergebnisse aus den Wahlkreisen von Brandenburg können heruntergeladen werden:

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1990 - 1994 (27 KB/PDF)

- Erststimmen-Ergebnisse 1994-1999 (34 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1994-1999 (28 KB/PDF)

- Erststimmen-Ergebnisse 1999 - 2009 (27 KB/PDF)

- Zweitstimmen-Ergebnisse 1994 - 2009 (32 KB/PDF)

Anmerkung zu den Dateien: Neue Wahlkreiszuschnitte bei den Landtagswahlen 1999 und 2004:

Die Ergebnisse von 1994 wurden auf die neuen Wahlkreise 1999 umgerechnet. Auch für die neuen Zuschnitte 2004 war eine Umrechnung der Ergebnisse 1994 und 1999, jedoch nur bei den Zweitstimmen, erhältlich und wird hier als weiteres Dokument spätestens am Montag abend nach den Wahlen herunterzuladen sein.

 

Brandenburg

Bei der Landtagswahl 1999 verlor die SPD die absolute Mehrheit in Brandenburg und ging eine große Koalition mit der CDU ein.

Im März 2002 kam es in der großen Koalition zu einem Eklat, als bei der Abstimmung über das Zuwanderungsgesetz im Bundesrat am 22. März 2002 Ministerpräsident Stolpe die Zustimmung des Landes Brandenburg erklärte, nachdem nach der ersten Abfrage des Abstimmungsverhaltens des Landes Minister Zimmermann (SPD) und Minister Schönbohm (CDU) sich widersprechende Voten abgegeben hatten. Bundesratspräsident Wowereit akzeptierte die Erklärung Stolpes unter dem Protest der CDU-Ministerpräsidenten. Das Bundesverfassungsgericht erklärte später die Wertung des Votums Brandenburgs als Zustimmung für ungültig.

Noch im Jahr 2002 schied Manfred Stolpe aus dem Amt des Ministerpräsidenten aus. Sein Nachfolger wurde Matthias Platzeck. Nach der Bundestagswahl 2002 ging Stolpe als Verkehrsminister in die Bundesregierung.

Bei der Landtagswahl am 19. September 2004 konnte sich die SPD als stärkste Kraft behaupten, was insbesondere deshalb bemerkenswert ist, weil die Wahlforscher überwiegend erwartet hatten, daß die PDS stärkste Kraft wird. Auch die CDU verlor deutlich an Stimmen und wurde nur noch drittstärkste Kraft. Grüne und FDP gelang der Einzug in den Landtag nicht, die DVU konnte nur marginal Prozentpunkte hinzugewinnen.

Nach der Landtagswahl 2004 regierte Stolpes Nachfolger Matthias Platzeck (SPD) in einer großen Koalition mit der CDU. Schon damals hätte er auch die Möglichkeit einer rot-roten Koalition mit der Linkspartei gehabt, für die er sich jedoch erst nach der Landtagswahl 2009 entschied.